Alarmstufe ´´S1´´

Öltreiben auf der Donau

Aufgrund noch unbekannter Ursache kam es am Samstag dem 31. Juli zu einem großflächigen Ölteppich auf der Donau. Schon am Vorabend waren unsere Kameraden aus dem Bezirk Amstetten und aus Oberösterreich mit dem Auffangen des Öl´s beschäftigt.
Trotzdem breitete sich der Teppich bis in unseren Bezirk aus.
In den Morgenstunden alarmierte man daher die Wehren Ybbs, Persenbeug, Sarling, Gottsdorf und Weins zum Aufbau einer Ölsperre unterhalb des Kraftwerkes Ybbs- Persenbeug. 
Letzte Reste wurden Nachmittags bis zum Kraftwerk Melk getrieben, wo unser A Boot gemeinsam mit der Feuerwehr Pöchlarn diese mittels schwimmfähigen Saugkörper aufgenommen hat.

Donau droht über die Ufer zu treten

Aufgrund der andauernden Regenfälle im Westen von Österreich und im Süden Deutschlands kam es zu einem massiven Anstieg der Pegel an der Donau.
Aus Sicherheitsgründen erfolgte daher ein Ansuchen an die Feuerwehr unseres Bürgermeisters Peter Grafeneder die Phase 1 des mobilen Hochwasserschutzes zu errichten. 

Phase 1 bedeutet das Verschließen der Durchgänge der Hochwasserschutzmauer.

Noch während der Aufbauarbeiten kam es jedoch aufgrund der starken lokalen Niederschläge zu Vermurungen auf Straßen und zu Überflutungen von Kellern im Hinterland von Marbach.

Zur Bewältigung der Einsätze wurden daher mehrere Feuerwehren in unsere Gemeinde gerufen.
Mit viel Engagement und nasser Kleidung konnten somit die Einsatzstellen abgearbeitet werden. 

Glücklicherweise kam es zu keiner Beaufschlagung der Donau an die Hochwasserschutzmauer, da noch ca. 30cm bis dahin fehlten.

Am nächsten Tag begannen für uns und die Feuerwehr Klein Pöchlarn die Abbau- und Reinigungsarbeiten, welche nochmals den ganzen Tag in Anspruch nahmen.
 
Ein großes Lob an unseren Nahversorger Fa. Adeg Lechner, welche uns auch am Sonntag mit Verpflegung der Mannschaft zu Verfügung stand.
 

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!


Feuerwehren: Maria Taferl, Obererla, Klein Pöchlarn, Münichreith, Kilb, Pöbring, Marbach
 Privatpersonen zum Füllen von Sandsäcken
Fa. Medl
Fa. Sandler
Fa. Lechner


Glück für Vierbeiner

Am heutigen Sonntag wurden wir durch die Bezirksalarmzentrale zu einer Tierrettung in die Granzergasse gerufen.
Bei unserer Ankunft wurde uns vom Besitzer mitgeteilt, dass sein Hund in den Einlauf eines Regenwasserablaufs gelaufen sei. 
Dummerweise befand sich in diesem Rohr ein Dachs, welcher sich augenblicklich zur Wehr setzte und den Hund in einen Kampf verwickelte.
Die  Befreiungsversuche durch den Hundebesitzer blieben, trotz öffnen zweier Revisionsschächte , erfolglos. 

Somit alamierte dieser die Feuerwehr. 

Durch uns wurden die weiterführenden Rohre verschlossen und die beiden Tiere unter Vornahme eines Rohres, d.h. fluten des Abwasserrohres, in Richtung  einer Öffnung getrieben. Nach kurzer Zeit konnte der Hund erfasst und seinem Halter übergeben werden.
Da der Hund leichte Kampfverletzungen vom Dachs aufwies, wird der Besitzer mit ihm einen Tierarzt aufsuchen.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Jäger, musste wegen dem Dachs nichts unternommen werden, da Dachse meistens als Sieger im Kampf mit Hunden hervorgehen.

Schadstoffeinsatz Alarmstufe 1

Beim Ausparken eines PKW`s , hat dieser eine vor ihm liegende Betonmauer übersehen und sich dadurch eine massive Beschädigung des Unterboden zugefügt.
Verschiedene Betriebsmittel sind dabei ausgetreten und wurden im Anschluss durch uns mittels Ölbindemittel gebunden und fachgerecht entsorgt. 
Ein Eintreten in die Kanalisation konnte somit verhindert werden.

Fotos: Manfred Mitmasser
Text: Manuel Hausner

Alarmstufe T2 Person eingeklemmt

Am 25.03.2021 wurden wir gemeinsam mit den Wehren Gottsdorf, Persenbeug und Weins in einen nahe gelegenen Steinbruch alarmiert.
Aus der Alarmierung ging hervor, dass es sich um einen abgestürzten Bagger mit verletzter Person handle.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde uns vom Einsatzleiter Gottsdorf mitgeteilt, dass die Person bereits vom anwesenden Rettungsdienst versorgt wird und unser Einsatz nicht mehr erforderlich sei.
Somit konnten wir  einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Aus Berichten ist hervor gegangen, dass die Baumaschine ca. 60m abgestürzt  und der Fahrer durch abspringen einer Tragödie entgangen ist.

Im Einsatz waren:
FF Gottsdorf
FF Persenbeug
FF Weins 
FF Marbach 

PI Persenbeug
ASBÖ Persenbeug

Fotos: LPD NÖ, Richard Schopf

B3 Zimmerbrand

Ein Rauchmelder rettete vermutlich das Leben des Wohnungsinhabers.

Vergessenes Kochgut am Herd fing Feuer und setzte die Küche in Vollbrand.  
Der entstandene Rauch löste dann den Rauchmelder aus, wodurch der Wohnungsinhaber aufmerksam wurde. 
Bei Löschversuchen durch den Betroffenen, mittels drei Schaumlöscher, konnte das Feuer eingedämmt werden und somit schlimmeres verhindert werden.
Bei der Brandbekämpfung zog sich der Mieter jedoch einige Verletzungen zu und wurde bei unserem Eintreffen dem Rettungsdienst übergeben.

Durch uns fanden Nachlöscharbeiten unter Atemschutz, durch den Trupp Marbach2 statt und durch die Trupps Marbach1 und Gottsdorf1 wurde das Stiegenhaus entraucht und die anderen Wohnungen der Stiege kontrolliert. 

Nach ca. einer halben Stunde konnte durch den EL Brandaus gegeben werden.

Nach 2 Stunden wurde eine Nachuntersuchung durch das RLFA Marbach durchgeführt.

Vielen Dank allen beteiligten Kameradinnen und Kameraden für die gute Zusammanarbeit.

Feuerwehren:
Marbach - 24 Mitglieder
Gottsdorf - 16 Mitglieder
Maria Taferl - 11 Mitglieder
Ober Erla - 13 Mitglieder
Klein Pöchlarn - 9 Mitglieder
Persenbeug - 25 Mitglieder
Ybbs - 13 Mitglieder

Andere Dienststellen:
Polizei Pöchlarn
ASKÖ Persenbeug

Text: Manuel Hausner, HBI
Bilder: Michael Sandler, FT

Untersuchung auf Verunreinigung

 

Am heutigen Vormittag wurden wir zu einer vermutlichen Gewässerverunreinigung in unserem Hafengelände gerufen.

Bei unserer Ankunft fanden wir bei der Hafeneinfahrt und Strom aufwärts eine nicht eindeutige Substanz auf der Wasseroberfläche vor.

Um auf Nummer sicher zu gehen, wurde durch uns eine Probe entnommen und durch die anwesende Polizeistreife entsprechendes Fachpersonal nachalarmiert. 

Ebenso wurde die Gewässeraufsicht des Landes Niederösterreich verständigt, welche die Probe analysiert hat.

Dabei stellte sich heraus, dass es sich um natürliche Stoffe handelt und diese unbedenklich seien.


Im Einsatz befanden sich: 

FF Marbach Rüstlöschfahrzeug, Versorgungsfahrzeug - 10 Mitglieder

PI Pöchlarn

PI Ybbs

Gewässeraufsicht 

Brand in Gewerbebetrieb

Vermutlich aufgrund einer heiß gewordenen Förderschnecke kam es gestern zur Entzündung eines Papiercontainers in einem Marbacher Gewerbebetrieb. 
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurden wir vom Firmeninhaber über die Schritte informiert, welche durch ihn und seine Mitarbeiter bereits gesetzt wurden. Mittels Vornahme eines Rohres unter Atemschutz wurde der Brand rasch unter Kontrolle gebracht. Weiters wurde die Absauganlage und die dazugehörigen Rohre mittels Wärmebildkamera kontrolliert, ob sich der Brand nicht weiter ausgebreitet hat. Da nicht sicher war, ob sich der Brand noch weiter ausgebreitet hatte, wurde der Container mittels Hakenfahrzeug einer Fachfirma entleert. Mit Netzwasser wurde das Papier durchtränkt und mit einem Ladekran in einen neuen Container entsorgt. 

Vielen Dank an alle beteiligten Wehren für ihren Einsatz, die gute Zusammenarbeit und den ASBÖ Persenbeug. 
Beteiligt waren die Kameraden ausKlein Pöchlarn,Maria Taferl,Obererla,Gottsdorf,Persenbeug,Ybbs 

Verkehrsunfall

Aufgrund noch unbekannter Ursache kam es in der Nacht auf heute zu einem Verkehrsunfall auf der Straße von Marbach Richtung Münichreith, wobei ein Fahrzeug von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte.Da bei der Alarmierung eine andere Einsatzadresse angegeben wurde und erst nach Rücksprache mit dem Anzeiger die richtige Einsatzadresse angefahren werden konnte, mussten wir feststellen, dass diese im Gemeindegebiet von Obererla lag. Deshalb wurden die Kameraden der FF Obererla nach alarmiert.Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde der Lenker an den Notarzt übergeben. Bis auf ein paar kleine Schnittwunden, wies dieser aber keine Verletzungen auf.Durch uns wurde das Unfallfahrzeug mittels Seilwinde gesichert und das Eintreffen der FF Obererla abgewartet.In Folge wurde uns anschließend durch diese der Auftrag erteilt, dass Fahrzeug zu bergen und an der von der Polizei angezeigten Stelle gesichert abzustellen.


Neuerstellung der Homepage

Ältere Einsätze werden aufgrund der Neuerstellung unserer Hompage nicht mehr angeführt.
Zukünftige Einsatzberichte finden sie hier.